Lesen ist Lust - Schreiben ist Leidenschaft

Über mich


Ich wurde 1951 geboren in Damme, Kreis Vechta im Oldenburger Münsterland. Nach dem Abitur studierte ich in Braunschweig Pädagogik, Germanistik, Bildende Kunst und Werken auf Lehramt und war danach viele Jahre als Gymnasiallehrerin tätig.

Erst 2014 machte ich mein langjähriges Hobby, das Schreiben, zu meinem neuen Beruf. Ich absolvierte ein dreisemestriges Studium im Kreativen Schreiben an der Fernakademie Hamburg und eignete mir so die Grundlagen für meine schriftstellerische Tätigkeit an.

Schon während dieses Studiums begann ich an meinem ersten Roman zu schreiben; danach folgten Kurzgeschichten und Erzählungen. Schließlich entdeckte ich meine Liebe zu Kriminalgeschichten, so dass zwei Kriminalromane folgten. Im Moment arbeite ich an einem neuen Projekt, einem Liebesroman, der auch Krimi-Elemente enthält, und an einem Thriller.

Hier finden Sie meine Autorenprofile und Bücher sowie Rezensionen dazu:

Mein erstes Buch

Der Roman "Zeit der Kornblumen" hat, wie viele Erstlinge, teilweise autobiografischen Charakter. Es ist die Geschichte einer Frau, Marie Hoffstede, die 1915 in einem kleinen norddeutschen Dorf als Tochter eines Kleinbauern geboren wird. Ihr Vater fällt im 1. Weltkrieg und ihre Mutter, allein zurückgeblieben mit drei kleinen Töchtern, heiratet mehr aus der Not heraus als aus Neigung den älteren Bruder ihres verstorbenen Mannes. Weitere Kinder werden geboren. Marie als Zweitälteste von zehn Geschwistern, muss früh Verantwortung übernehmen, bevor sie nach kurzer Schulzeit als Magd bei einem Großbauern in den Dienst tritt. Heimlich schreibt sie Gedichte. Doch für ihre große Begabung ist in ihrem harten Leben kein Platz ...

Maries Lebensgeschichte spiegelt die Entwicklung Deutschlands während des gesamten 20. Jahrhunderts wider. Sie erzählt vom schweren Alltag einer Bäuerin, aber auch von den bescheidenen Glücksmomenten , von Leid und Tod, aber auch von der unerwarteten Erfüllung kühner Träume ...

Den einzelnen Kapiteln habe ich jeweils ein Haiku, also ein dreizeiliges Gedicht mit festgelegter Silbenzahl, vorangestellt. Jedes Kapitel beginnt mit der Beschreibung eines Fotos. Hier einige Beispiele für die Haikus:

Von feuchten Wiesen

steigt früher Nebeldunst auf.

Hoffen auf Sonne.


Die Kornblume blüht,

die Lerche singt.

Unbewegt wartet die Erde.


Noch ist es dunkel

am frühen Morgen.

Musik durchbricht die Stille.

u. v. a.


Zeit der Kornblumen

Roman

Paperback und E-book,

220 Seiten,

11.99 €

ISBN 978-3-7347-9955-6

Books on Demand, Norderstedt

Hier können Sie es kaufen (zum Beispiel)

Natürlich auch in jedem Buchladen, zumindest auf Bestellung

Hier finden Sie Rezensionen von Lesern zu dem Roman

Hier eine ausführliche Buch-besprechung


In dem Roman "Zeit der Kornblumen" gibt es ein Gedicht von mir, das auch in der Sammlung der Brentano-Gesellschaft  FRANKFURTER  BIBLIOTHEK, Gedicht und Gesellschaft 2016, erschienen ist (Seite 67) Es ist ein Englisches Sonett, das strengen formalen Regeln folgt. Es trägt den Titel "Zweifel". 

Hier ist es:


Zweifel

Wie schwarz das Weltall ist, wie unermesslich groß.

Wie kalt und seelenlos das Licht der alten Sterne.

Der Blick verliert den Halt, unendlich scheint die Ferne.

Ein Menschlein schaut hinauf, weiß sich gering und bloß,


Steht staunend da und stumm. Doch gläubig, unverzagt,

Geht folgsam es hinein ins ungebet'ne Leben,

Um es am Ende still in Gottes Hand zu geben,

In seine ew'ge Hut. So ward es offenbart.


Doch weh, wenn Gottes Sein nur schöne Illusion,

Wenn kaltes, schwarzes Nichts am End' nur auf uns wartet?

Wenn Hoffnung nur ein Trug ist, falsch und abgekartet?

Vergessen und Vergeh'n des Lebens letzter Lohn?


So schöpf' nur frischen Mut, du fragend' Menschengeist!

Der Zweifel, der dich quält, in Wahrheit Stärke heißt.

Weitere Gedichte finden Sie unten

                                 Meine Kurzgeschichten


Hier einige Titel:


Die Tote im Park

Mein Bruder

Begegnung auf dem Deich

Ein Strauß Astern

Das Skelett im Watt

Kai und Liane

Die Beichte

Julias Liebe

u. v. a.

Der Tod ist nicht fair -

das Leben auch nicht


Kurzkrimis und andere Erzählungen

Paperback und E-book,

228 Seiten

9.90 €

ISBN 978-3-7392-0484-0

Books on Demand, Norderstedt, 2016

Kurzgeschichten haben eine ganz eigene literarische Form. Die Handlung springt direkt in das Geschehen, ohne lange Einleitung, meistens sind die Geschichten nicht länger als zehn, zwanzig Seiten und sie enden oft mit einem überraschenden Schluss.

Meine achtzehn Geschichten sind zwischen vier und neunundzwanzig Seiten lang. Einige haben den Charakter eines kurzen Krimis, andere greifen Geschehnisse aus dem Alltag der Menschen auf. Oft gewähren sie einen tiefen Einblick in die menschliche Seele, egal ob sie dramatisch, schockierend oder belustigend sind.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Kurzgeschichte "Mein Bruder":

Ich hasste ihn, meinen Bruder Martin. Er verkörperte alles, was ich bewunderte und ersehnte, aber selbst nicht besaß. Obwohl er fast zwei Jahre jünger war als ich, überragte er mich um gut einen halben Kopf. Kräftig gebaut, mit ausgeprägten Muskeln an seinem schlanken Körper sowie ausgestattet mit strahlend blauen Augen unter wildem Blondhaar war er das Idealbild eines Jungen von zehn, elf Jahren und gewann mit seinem immer fröhlichen, unkomplizierten Wesen sofort alle Herzen. Ich dagegen, ...

Hier finden Sie einige Kommentare und Bewertungen von Leserinnen und Lesern:


                                 Meine Kriminalromane


Da ich selbst eine eifrige Krimileserin bin und alle SOKOs und Tatorte im Fernsehen mit Interesse anschaue, liegt es nahe, dass ich mich auch in diesem Genre versuche. Dabei war meine Überlegung, einmal von dem gängigen Klischee des Kommissars abzuweichen, der, meistens noch mit eigenen persönlichen Problemen beladen, die Verbrechen aufklärt. Also fragte ich mich: Hat ein solcher Kriminalbeamter nicht auch eine ganz normale Familie, vielleicht Eltern und Geschwister? Und schon war die Idee geboren: Die Hauptperson in meinen Krimis sollte nicht der Kommissar sein, sondern seine Mutter. Als Agatha Christie-Fan stand mir dabei natürlich sofort die unvergessliche Margaret Rutherford vor Augen.

Meine Miss Marple heißt Hanna Morgenroth, ist Witwe und lebt zusammen mit ihrem Sohn Thomas, seiner Frau Inga und den Enkelkindern Isabell und Jannik im gemeinsamen Haus in Cloppenburg, allerdings in einer separaten Dachgeschosswohnung, wo sie ihre Kränzchenschwestern in aller Ruhe bewirten kann. Hanna hat eine Leidenschaft: Kriminalgeschichten. Am besten die des realen Lebens, bei denen sie Amateurdetektivin spielen kann, sehr zum Leidwesen ihre genervten Sohnes, des Kommissars ...


Die Mutter des Kommissars und das französische Mädchen


Yvette Duchamp, das französische Au pair-Mädchen der wohlhabenden Familie Cordes wird erwürgt am Stadtrand Cloppenburg aufgefunden. Welches Geheimnis musste das hübsche Mädchen mit dem Leben bezahlen? Und was hat der Besuch Etiennes,  Yvettes Freund, in Deutschland zu bedeuten?

Die Mutter des Kommissars und das französische Mädchen

Kriminalroman

Paperback und E-Book, 251 Seiten

14.90 €

ISBN 978 3 7308 1318 8

Isensee Verlag Oldenburg, 2016

Die Mutter des Kommissars und das schweigende Kind


Hanna Morgenroth findet eines Abends ein kleines Mädchen in einem Haltehäuschen an einer Bushaltestelle, an der schon lange kein Bus mehr hält. Das etwa vierjährige Kind spricht kein Wort. Hanna nimmt das völlig verstörte, verfrorene Mädchen mit zu sich nach Hause ...

Die Mutter des Kommissars und das schweigende Kind

Kriminalroman

Paperback und E-Book

11.90 €

ISBN 978 3 744 8 5476 4

Books on Demand Norderstedt, 2017

Hier finden Sie einige Kommentare und Bewertungen von Leserinnen und Lesern

Wie ich arbeite


Am Computer ...


... bei der Arbeit



Ich weiß nicht, ob es einen allgemein gültigen Weg gibt, an das Schreiben heranzugehen; von anderen Autoren habe ich von den unterschiedlichsten Methoden gehört. Manche haben eine Idee und fangen unmittelbar an zu schreiben, so dass sich die Handlung erst im Laufe des Schreibens entwickelt. Andere machen sich akribische Pläne zu jedem einzelnen Kapitel. Bei mir läuft der kreative Prozess etwa folgendermaßen ab: Zuerst ist da eine Idee.

Inspiriert werde ich dazu durch das alltägliche Leben, besonders durch die Medien, die die Nachrichten aus aller Welt ins Haus bringen. Aus der Idee entsteht nach und nach in meinem Kopf eine Geschichte. Zuerst nur der grobe Verlauf, dann kommen immer mehr Einzelheiten dazu. Der Plot entsteht. Oft ist eine umfangreiche Recherche dazu nötig. Meistens notiere ich die Ergebnisse dieser Vorarbeit  handschriftlich auf Papier.

Die nächste Phase besteht aus der literarischen Arbeit. Das bedeutet, ich denke über Dinge nach wie Erzählperspektive, Handlungsstränge, Spannungsbogen, Dialoge und vieles mehr. Ich fertige Karteikarten an mit den Namen und Eigenschaften der einzelnen Charaktere, und zur Veranschaulichung suche ich in Zeitungen und Zeitschriften Fotos passender Gesichter, schneide sie aus und hefte sie an. Die Ergebnisse der Überlegungen fasse ich in einem Konzept zusammen, das ich in den Computer tippe.

Danach, wenn ich den Eindruck habe, dass das Konzept stimmt, fange ich an, das Manuskript zu schreiben. Wenn es gut läuft, kann ich ein ganzes Kapitel in einem Zug schreiben, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht.

Doch dann kommt irgendwann die "verflixte 80. Seite". Das ist der Moment - ich habe mir sagen lassen, dass es anderen Autoren genauso geht - , in dem ich alles, was ich bis jetzt geschrieben habe, plötzlich in Frage stelle, oft auch das gesamte Konzept oder sogar die grundlegende Idee. Dann lasse ich das Ganze erst einmal liegen und beschäftige mich mit etwas anderem. Bisher war es so, dass ich nach ein, zwei Wochen wieder in der Lage war, das Manuskript nach einigen Änderungen fortzusetzen und fertigzustellen.


Aktuelles

Mein neuer Roman:

Näheres dazu hier:

Meine Gedichte


Schon seit vielen Jahren übe ich mich in der Kunst der Poesie. Haikus und Gedichte sind für mich eine Möglichkeit, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Dabei sind strenge Vers- und Reimformen nicht unbedingt notwendig, wie ich finde. Hier zwei Beispiele:


An den Wald

Dein grüner Arm umfängt mich sanft und still.

Wie Tau fällt Trost auf meine wunde Seele.

Du fragst nicht, wer ich bin noch was ich will,

Befreist den Schmerz, den ich sonst stets verhehle.


Die Sonne zaubert Farben in dein Laub.

Dein Boden federt unter meinen Sohlen.

Dein sattes Grün umflort den grauen Staub.

In deinem Schatten darf ich Atem holen.


Mein müder Leib ruht aus auf weichem Moos.

Mein Ohr labt sich am Chor der Vogelstimmen.

Der Lärm der Welt verstummt. Ich lasse los.

Mein steter Herzschlag lässt die Zeit gerinnen.


Eile


Gehen.

Gehen!

Weiter gehen!

Immer weiter gehen!

Bleiben Sie nicht stehen!

Es muss weitergehen.

Immer weitergehen.

Nicht stehen bleiben.

Stehen bleiben.

Stehen.

Bleiben.

Sehen.

Sich umsehen.

Zurück sehen.


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